USV Batterien: - Ateco GmbH Dietzenbach

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Kaufberatung
USV-Batterien:

Je nach USV-Typ und Anwendung werden unterschiedliche Batterien eingesetzt.
In der Regel handelt es sich jedoch um kostengünstige Bleibatterien, die für USV-Anwendungen konzipiert wurden.

Vorgabe für einen Einsatz in USV-Systemen:

Eine Batterie in einer USV soll über eine möglichst lange Zeit einen konstanten Strom abgeben. Es gibt bestimmte Schwerpunkte, die spezielle Batterien erfordern.
Z.B. Gel-Batterien, Batterien für zyklische Anwendungen, Batterien für sehr hohe kuzzeitige Ströme und unterschiedliche Bauformen.
Unter Berücksichtigunbg der Schwerpunkte wählen wir das richtige Batteriekonzept bzw. Produkt für Sie aus.


Batterie-Lebensdauer -Bleibatterien-:

In USV-Systemen werden hauptsächlich kostengünstige Bleibatterien eingesetzt. Diese sind wartungsfrei und gasdicht verschlossen. Für Störungen enthalten Sie zusätzlich Ventile, die im Notfall bei erhöhtem Innendruck für eine Entgasung sorgen um eine Explosion des Gehäuses zu vermeiden.
Im Inneren der Batterie läuft ein chemisch physischer Prozess ab, der auch bestimmten externen Einflüssen ausgesetzt ist. Es gibt unterschiedliche Typen von Bleibatterien die sich im Preis und in der Leistung unterscheiden.

Generelle Einflussfaktoren für die Lebensdauer einer Bleibatterie sind:

  • Qualität des Ladeteils der USV (pulsierend, IU-Kennlinie, Konstantspannung, etc.)
  • Lt. Batteriehersteller sollte der Ladestrom 10% der Ah-Wertes in A betragen (z.B. bei einer 40 Ah-Batterie sind das 4 A. Bei einer Ladespannung von 2x12V sind das 24x4 = 96 Watt). Bei einer 750 VA USV fließt bei einer 24 V Batterie-Zwischenkreisspannung über 31 A aus einer 7 Ah-Batterie  ab ....
  • Umschaltung von Stark auf Erhaltungsladung
  • Betriebsart der USV (Line-Interactive oder ON-LINE)
  • Anzahl der Entladezyklen und in wieweit die Batterie entladen wird
  • Dauer der Zeit, in der keine Entladung stattgefunden hat
  • Betriebstemperatur

Batterien sind einem Verschleiß unterworfen, auch wenn sie nicht belastet werden.
Die Hersteller von Batterien spezifizieren die Lebensdauer der Batterien unter der Norm EUROBAT.
EUROBAT 5 z.B. bedeutet, dass diese Batterie bei 20° C und max 180 Entladungen bis ca. 15% Restkapazität 5 Jahre halten sollte. Die o. genannten Einflussfaktoren sind hier nicht berücksichtigt.
Es ist auch ein Trugschluss, dass eine Batterie nach EUROBAT10 (Jahre), die bessere Batterie ist, da einige Eigenschaften, was die Leistungsfähigkeit  angeht, nicht so gut sind.
Erhöht sich die Temperatur um 10° C so kann sich die Lebensdauer halbieren. Bei ca. 40° C könnte es sein, dass nur noch 25 % der Lebensdauer übrig bleibt.
Da Batterien in der Regel in Gehäuse eingebaut werden, wo sich auch Leistungsteile der USV  befinden, ist die Temperatur in der Regel über 30°. Bei Einbau-USV`n für z.B. 19“-Systeme kann die Temperatur noch höher sein.
Bei sicherheitsrelevanten Systemen sollte man eine EUROBAT 5 Batterie z.B. alle 3 Jahre vorsorglich tauschen.

Ein weiterer Einflussfaktor kann auch der Betrieb der USV in einem guten sauberen Netzt sein, wenn in diesem Fall die Batterien so gut wie nie benötigt werden.
Die USV lädt die Batterie und schaltet dann auf den Erhaltungsladezustand um. d.h. es wird mit einem geringen Ladestrom die Batterie auf volle Kapazität gehalten. Dies bedeutet, dass permanent über eine lange Zeit Elektronen auf die Bleiplatten gebracht werden. Bei längeren Entladungen bis in den Bereich des Tiefentladeschutzes tritt ein chemischer Prozess ein (Sulfatierung der Oberfläche), den man sich wie eine Kruste vorstellen kann. Wird jetzt die Batterieleistung benötigt (z.B. Stromausfall) so muss zuerst die Kruste aufgebrochen werden um die Elektronen freisetzen zu können. Ist die Kruste zu dick, bricht die Batteriespannung ein und die USV funktioniert nicht mehr.
Abhilfe schafft hier der regelmäßige Testlauf und oder die Simulation eines Stromausfalls. Pro Halbjahr durchgeführt, dankt es die Batterie mit einem längeren Leben. Einige USV-Systeme haben Funktionen dafür, die automatisiert werden können, z.B. die Kalibrierung (z.b. bei APC-Produkten, über die Software automatisierbar).

Da USV-Batteriesysteme in der Regel aus mehreren in Reihe geschalteten Batterien bestehen hat der Ausfall einer Batterie oder Teil der Batterie Auswirkung auf den kompletten Batteriestrang. Wir sorgen dafür, dass die in einer USV eingesetzten Batterie aufeinander abgestimmt werden. Batterien unterschiedlicher Chargen (in einem System) fallen in der Regel früher aus.
Bei Problemen sollten immer alle Batterien gleichzeitig getauscht werden. Dies gilt für USV-Interne und auch externe Batteriesysteme oder Mischsysteme.
USV-Systeme, die älter 10 Jahre sind, sollte man austauschen. Elektronische Bausteine unterliegen auch einer gewissen Alterung, die sich auf Batterien auswirken kann. Die Sicherheit sollte es Wert sein.

Altbatterien:

Jeder, der Batterien in Verkehr bringt ist zur Rücknahme von Altbatterien verpflichtet bzw. muß eine autorisierte Rücksendeadresse benennen.

Technische Informationen unter Vorbehalt, da Produkte permanent weiterentwickelt werden und technische Eigenschaften der USV`n einen erheblichen Einfluss haben. Die Zusammenhänge wurden vereinfacht dargestellt.

REACH-Verordnung für Gefahrstoffe:

Unsere Batterien fallen nicht unter die Deklaration im Rahmen  der RREACH-Verordnung. Wir liefern Erzeugnisse und keine Zubereitung.
ECHA Guidance on requirements for substances Seite 73, danach müssen unsere Batterien nicht registriert werden.

Gefahrgut-Verordnung für den Transport von Gütern:

Unsere Batterien entsprechen den Bestimmungen "Kein Gefahrgut nach der Gefahrgutverordnung für
-Straße, Eisenbahn,Seefracht und Luftfracht, sowie
IATA Regel A67
ADR Regel 238B
IMDG, Regel 238.2
UN2800 special provision

dies gilt für unsere AGM, AGM Gel, Giv und OGiV oder OPzV Bleibatterien
Voraussetzung ist natürlich, dass die Batterien nicht mechanisch beschädigt werden können.
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü